Kastrationen - unnötige Gefahr

Viele denken jetzt das diese Meinung totaler Schwachsinn ist.

Ist sie auch, wenn man damit Geld machen will...

Aber wir sind PRO Tier und KONTRA Geld machen.

Eine Kastration ist eine Operation, das sollte man sich grundsätzlich vor Augen führen.

Und JEDE Operation ist mit einem Risiko verbunden. 

Wer sich auch nur ein wenig mit Nagetieren  auskennt der weiß das eine Narkose auch

schnell mal tödlich enden kann. Und warum sollte man einem Tier unnötig Schmerzen

(und die haben Tiere nach der Kastra) zufügen und es der tödlichen Gefahr einer Narkose

aussetzen??? Natürlich kommt dann von den "Kastrasüchtigen" das Argument, das

man dann Männlein und Weiblein zusammen halten kann. Klar, kann man. Aber ist

es das Leben eines Tieres wert? Es wird auch argumentiert, das Kastraten einfacher

mit anderen Böcken vergesellschaftet werden können. Das ist auch so ein Ammenmärchen,

was unwissenden Haltern untergejubelt wird. Die Vergesellschaftung klappt bei einem Kastraten

nicht besser oder schlechter als mit einem richtigen Bock. Er ist auch nicht ruhiger als

ein Bock, er kann nur eben nicht mehr für Nachwuchs sorgen. Ach ja, nach der Kastration MUSS

der Bock noch 5-6 Wochen getrennt von den Mädels sitzen, sonst gibt es Nachwuchs. Also

ist er in der Zeit entweder alleine gehalten oder er hat noch Leidensgenossen, die auch kastriert

wurden -aus Geldgründen. Denn für einen Kastraten kann man locker 30€ mehr nehmen als für ein

unkastriertes Meerli- man will ja schließlich die Kosten wieder raus haben... Nein, man ist nicht

Geldgeil....

Wer beim Tierschutzgesetz (§6, Abs. 1 ) mal schauen möchte, findet auch da einen Absatz in dem steht, das es

verboten ist, ein Tier ohne triftigen Grund zu operieren um es z.b. zu kastrieren. Leider ist das sehr

schwammig, denn ein "triftiger" Grund kann alles sein -auch die Geldgier.

Alternativ zur Kastration ist die Böckchenhaltung wie sie schon immer funktionierte. Hierbei kommt

es -ebenso wie bei Kastraten- auf Sympathie an. Seriöse Züchter, Tierheime usw. beraten da jeden

zukünftigen Halter gerne und stehen mit Rat und Tat zur Seite.

Leider gibt es auch noch immer Tierheime, die Meerlis kastrieren. Wie das mit dem Tierschutz konform geht,

weiß ich nicht. Auf der einen Seite "predigen" sie das man die Tiere gut behandelt und sie umsorgt und auf der

anderen Seite werden ihnen mutwillig Schmerzen zugefügt und ihr evtl. Tod während der OP "billigend" in Kauf

genommen. Von solchen Tierschutzvereinen, bzw. Tierheimen kann ich nur abraten. Denn Tierschutz sieht anders

aus.

Nach oben


nPage.de-Seiten: Akira von der Mattig | Naturheilpraxis