Operationen

Als erstes beschreiben wir den Eingriff bei Shakira. Sie hatte an der Seite eine entzündete

Talgdrüse (Haarwurzel). Um einen größeren Eingriff zu vermeiden, sollte man so schnell wie

möglich den Eingriff vornehmen lassen. Bei diesem Eingriff bekam sie eine Sedationsnarkose,

d.h. sie bekommt eine Narkosespritze, dann wird der Eingriff durchgeführt und nach dem Eingriff

bekommt sie ein Gegenmittel injiziert. Nach kurzer Zeit sind die Meerlis wieder wach. Bei dieser

Art der Narkose ist der Tierarzt unbedingt darüber zu unterrichten, falls bei dem Tier schon einmal

Kreislaufprobleme oder Herzprobleme aufgetreten sind. Der Vorteil dieser Narkose ist, das die z.T.

doch recht lange Aufwachphase wegfällt. Leider sterben viele Meerlis nach Operationen oder

kleineren Eingriffen, weil sie in der Aufwachphase auskühlen. Hier einige Bilder von Shakira kurz

nach dem Eingriff und beim Fäden ziehen.

 

 

 

 

Als nächstes zeigen wir euch Samuraj. Wahrscheinlich hat er durch die Kralle seines Kumpels die

Nase aufgeschlitzt bekommen. Auch er bekam zum Nähen eine Sedationsnarkose. Seine Nase musste

mit 4 Stichen genäht werden. Nach dem Fäden ziehen bekam er noch eine antiseptische Salbe.

Außerdem bekam er ein Mittel, um sein Immunsystem auf Hochtouren zu bringen

(Gefahr von Schleimhautpilz), sowie ein Mittel um die Schwellung der Nase zu vermindern.

 

 

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, haben beide nach dem Eingriff eine Art Silberspray auf die

Wunden bekommen. Dieses Spray verhindert Infektionen. Außerdem haben wir festgestellt, das der

Geruch dieses Sprays für die anderen ziemlich unangenehm ist. Aus diesem Grund haben wir die

beiden Meerlis auch nach den Eingriffen, natürlich unter Aufsicht, wieder in die Gruppe gesetzt.

Stellt man aber fest, das sich ein anderes Meerli trotz des Geruchs an den Fäden der OP-Naht zu

schaffen macht, sollte man die Tiere umgehend trennen.

Je nach der Art und der Schwere des Eingriffs wird der Tierarzt ein Schmerzmittel verordnen.

Dieses sollte man den Tieren m.E. nach auf alle Fälle geben. Denn auch sie haben nach Eingriffen

Schmerzen.

Darauf hinzuweisen, das auch solche „Kleinigkeiten" umgehend in tierärztliche Behandlung gehören,

kann ich mir hoffentlich sparen. Denn auch Meerlis sind Lebewesen, die Schmerzen haben.

Und wir haben mit der Anschaffung der Tiere die Verantwortung dafür übernommen, das es ihnen

gut geht.

Ich möchte es nicht versäumen, mich an dieser Stelle auch noch einmal bei unserer Tierarztpraxis

für die tolle Arbeit zu bedanken. Ich glaube nicht, dass es an der Tagesordnung ist, bei einem

Meerli die Nase zu nähen. Samuraj seine Nase ist, trotz der klaffenden Wunde sehr gut verheilt.

Wenn erst das Fell wieder nachgewachsen ist, wird man von dieser Sache wohl kaum noch etwas

sehen.

 

Hier seht ihr die Naht der Operation, die bei Samuraj aufgrund von Beißereien in seiner ehemaligen

Boygroup vorgenommen werden musste. Das ist eine von 3 Operationen auf dem Rücken.

 

Und hier möchten wir euch noch Bilder von Tinka zeigen. Die große OP-Narbe stammt von einer

Krebs-OP. Befallen war die komplette Milz, Teile des Magens sowie ein Teil des Darms.

Der Tumor hatte die Größe eines normal entwickelten Meerschweinchen-Babys.

Tinka geht es nach der OP wieder gut.

 

 

 

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